UMKEHROSMOSE FÜR GEREINIGTES TRINKWASSER

 

 

Der menschliche Körper besteht zu gut 60 bis 70 Prozent aus Wasser. In allen Zellen, im Blutplasma, in den Organen und in der Haut wird Wasser benötigt, um den Organismus am gesund und am Leben zu erhalten. Deshalb ist es für den Menschen wichtig ausreichend viel Wasser aufzunehmen. Dabei kommt es allerdings nicht nur auf die Menge, sondern auch auf die Qualität an. Nur sauberes Wasser, das frei von Schwermetallen, Bakterien, Viren oder anderen Verunreinigungen ist, tut dem menschlichen Körper gut. Verunreinigtes Wasser kann über kurz oder lang verschiedenste Krankheiten hervorrufen und belastet den menschließen Organismus dauerhaft. Schon seit vielen Jahren beschäftigt sich die Forschung intensiv mit verschiedenen Möglichkeiten der Wasseraufbereitung: Wie gelingt es, das Trinkwasser noch sauberer, klarer, gesundheitsfördernder und wohlschmeckender werden zu lassen? Zahlreiche Möglichkeiten wurden in den letzten Jahren entwickelt, aber nicht alle konnten sich auch langfristig durchsetzen. In den 1960er Jahren setzte die Raumfahrtbehörde NASA dann auf ein grundlegendes naturwissenschaftliches Prinzip, dass dabei helfen konnte Wasser noch besser und intensiver zu filtern: Die Umkehrosmose. Was aber genau ist eine Umkehrosmose und wie entsteht das sogenannte Osmosewasser? Nachfolgend werden alle wichtigen Fragen rund um die Themen Osmose, Umkehrosmose, Osmoseanlage, Wasseraufbereitung sowie die damit zusammenhängenden gesundheitlichen Aspekte geklärt.

 

 

Wie funktioniert Osmose?

 

Die Osmose ist in erster Linie aus der Naturwissenschaft bekannt und ist in der Natur von Menschen, Tieren und Pflanzen von großer Bedeutung. Wenn von Osmose die Rede ist, dann ist damit ein sogenannter zielgerichteter Fluss von Teilchen gemeint, der durch eine halbdurchlässige (semipermeable) Trennschicht diffundiert. Die Basis für den Fluss von Teilchen bildet das Ungleichgewicht von bestimmten Stoffen auf beiden Seiten der semipermeablen Trennschicht. Ein einfaches Beispiel kann die Zusammenhänge bzw. den Vorgang der Osmose verdeutlichen.

 

 

Beispiel für Osmose: Kirschen im Sommer

 

Jeder kennt Kirschen, die im Spätsommer ab einem bestimmten Reifegrad plötzlich aufplatzen. Der Grund hierfür kann in der Osmose gesehen werden: Die Haut der Kirschen funktioniert wie eine semipermeable Membran. Das bedeutet, dass sie für einige Stoffe durchlässig ist, für andere jedoch nicht. Halbdurchlässige Membranen sind meist für Wasser oder andere Lösungsmittel leicht zu durchdringen. Wenn sich nun Wasser beim Regnen auf der reifen Kirsche absetzt, dringt dieses bis zu einem gewissen Teil in die Kirsche ein und bringt diese anschließend aufgrund der gesteigerten Wasserkonzentration zum Platzen. Warum aber passiert das? Je reifer die Kirschen werden, umso höher ist der Zuckergehalt in ihrem Innern. Der Wissenschaftler sagt, dass im Innern der Kirsche nun ein geringes chemisches Potential vorherrscht. Das Wasser auf der Außenseite der Kirsche hingegen verfügt über ein hohes chemisches Potential, weil sich darin nur wenig gelöste Stoffe befinden. Der Ausgleich dieser beiden Potentiale ist gewissermaßen der Ansporn für das Wasser in die Kirsche einzudringen. Dies wird auch als osmotischer Druck bezeichnet.

 

Die Abläufe bei der Osmose im Überblick

 
  • Osmose stellt chemisches Gleichgewicht her
  • Wasser diffundiert aufgrund von osmotischem Druck
  • Wasser diffundiert durch eine halbdurchlässige Membran
  • gelöste Teilchen bleiben vor der Membran zurück
 
 

Merksatz:

 

Das Prinzip der Osmose tritt grundsätzlich bei allen Zellen im menschlichen Körper in Kraft: Durch die semipermeable Membran können Wasser und andere Lösungsmittel ganz einfach hindurchfließen, während andere Stoffe zurückgehalten werden. Dieses Prinzip ist für die Trinkwasseraufbereitung in einer Osmoseanlage besonders wichtig.

 

 

Wie funktioniert Umkehrosmose?

 

Bei der Osmose geht es darum, dass zwei unterschiedliche chemische Potentiale ausgeglichen werden sollen. Wer nun für die Trinkwasseraufbereitung eine Osmoseanlage nutzen möchte, der muss den Prozess ein wenig verändern, um an wirklich sauberes Trinkwasser zu gelangen. In diesem Zusammenhang spricht man von der sogenannten Umkehrosmose. Hierbei geht es nicht darum ein Gleichgewicht zwischen zwei unterschiedlichen chemischen Potentialen herzustellen, sondern die Konzentration von Teilchen in einer Flüssigkeit zu verringern.

Auch bei der Umkehrosmose wird mit einer semipermeablen Membran gearbeitet. Zusätzlich kommt nun aber ein Gegendruck ins Spiel, der dafür sorgt, dass der natürliche osmotische Druck gewissermaßen außer Kraft gesetzt wird. Das Wasser wird durch diesen Druck durch die semipermeable Membran geleitet und lässt die ungewollten Schadstoffe vor der Membran zurück. Was dabei herauskommt ist besonders effizient gefiltertes Trinkwasser.

 

Die Abläufe bei der Osmose im Überblick

 
  • Wasser diffundiert durch eine semipermeable Membran
  • im Wasser gelöste Teilchen bleiben vor der Membran zurück
  • Wasser diffundiert gegen das Gefälle
  • kein Ausglich der Teilchenkonzentration, sondern maximales Ungleichgewicht
  • Wasser ohne Teilchen hinter der Membran
 
 

 

Wie arbeitet eine Umkehrosmoseanlage?

 

Die Prinzipien nach denen eine Umkehrosmoseanlage funktioniert, basieren dementsprechend auf einem Prinzip, das aus der Natur bestens bekannt ist. Trotzdem muss eine Umkehrosmoseanlage verschiedene Faktoren bedenken: Wenn das Wasser aufgrund des Gegendrucks durch die semipermeable Membran diffundiert, erhöht sich die Konzentration von gelösten Teilchen vor der Membran. Dementsprechend müsste eine Umkehrosmoseanlage zur Trinkwasseraufbereitung den Gegendruck kontinuierlich erhöhen, um den osmotischen Druck außer Kraft zu setzen. Tatsächlich aber verfügt die Anlage, mit der die Umkehrosmose durchgeführt wird, über einen Ablauf vor der Membran. Über diesen Ablauf wird das durch die „aussortierten“ Teilchen verschmutzte Wasser immer wieder abgelassen. Auf diese Weise kann das Konzentrationsgefälle im Innern der Anlage stabil gehalten werden und die Trinkwasseraufbereitung mit kontinuierlich gleichbleibenden Ergebnissen betrieben werden. Der Druck, der das Wasser dazu bringt, die Membran zu passieren, ergibt sich im Übrigen durch den klassischen Druck, mit dem das Wasser aus der Leitung kommt.

Darüber hinaus muss eine Umkehrosmoseanlage mit einer passenden Membran ausgestattet sein. Damit möglichst viele auch sehr kleine Teilchen gefiltert werden können, sollte die Membran über sehr kleine Poren verfügen. In einer Wasseraufbereitungsanlage von Walutec werden Teilchen beispielsweise auf einem Raum gefiltert, der in seiner Größe nur einem millionsten Teil dessen entspricht, was ein menschliches Haar an Größe misst. Allein dieser Vergleichsparameter zeigt deutlich, wie fein die Filterung von Trinkwasser in einer professionellen und hochwertigen Umkehrosmoseanlage ist.

 
 

Besondere Information:

 

Viele Osmoseanlagen arbeiten mit unterschiedlichen Filterschichten. Ein Umkehrosmose Wasserfilter bzw. die Membran ermöglicht dann das stufenweise Herausfiltern verschieden großer Teilchen. Je feiner die Membranen sind, umso mehr Teilchen werden gefiltert und umso sauberer ist anschließend das Wasser.

 

 

Warum sollte Trinkwasser gefiltert werden?

 

Anlagen, die das Prinzip der Umkehrosmose zur Trinkwasseraufbereitung nutzten, wurden ursprünglich entwickelt, um in bestimmten Situationen, in denen kein frisches Trinkwasser verfügbar war, selbiges herzustellen. Es kommt dementsprechend nicht von ungefähr, dass die Wissenschaftler von der NASA die ersten derartigen Anlagen errichteten. Heutzutage hat sich das Verbreitungsgebiet derartiger Anlagen deutlich vergrößert. In Gebieten mit großer Trockenheit werden Osmoseanlagen zur Aufbereitung von Meerwasser genutzt. Auch in Gegenden, in denen Wasser häufig verunreinigt ist, kommen Umkehrosmoseanlagen immer häufiger zum Einsatz. Auch das Militär oder die vielen Kreuzfahrtschiffe auf den Meeren dieser Welt machen sich mit einer eigenen Filteranlage, die auf dem Prinzip der Umkehrosmose basiert, von externen Versorgern unabhängig und können so frisches und sauberes Trinkwasser garantieren.

Doch auch in europäischen Ländern, in denen grundsätzlich mit reinem und unverschmutztem Trinkwasser gerechnet wird, kann es passieren, dass das Wasser nicht ganz so klar und rein wie vermutet aus der Leitung kommt. Grunde hierfür können vielseitig sein, alte Wasserleitungen und verschmutzte Rohre sind nur zwei der möglichen Beispiele. Wer in diesem Fall eine Wasseraufbereitungsanlage mit Umkehrosmose einsetzt, kann dafür sorgen, dass das eigene Trinkwasser dauerhaft und spielen einfach gereinigt wird.

 
 

 

Welche belastenden Teilchen können im Trinkwasser gelöst sein?

 

Gesundes Trinkwasser sollte frei von Viren, Bakterien, Schwermetallen, radioaktiven Teilchen und anderen schädlichen Einflüssen sein. Leider lassen sich diese Teilchen nicht mit bloßem Auge erkennen, weshalb es schwierig wird die eigene Wasserqualität einzustufen. Manchmal lässt sich verunreinigtes Wasser, in dem beispielsweise eine hohe Konzentration an Kalk vorzufinden ist, am Geschmack erkennen. Dies ist allerdings nicht immer der Fall.

Der Einsatz einer Umkehrosmoseanlage, wie sie beispielsweise von Walutec, vorgestellt wird, empfiehlt sich dementsprechend nicht nur dann, wenn das Wasser bereits einen merkwürdigen oder unangenehmen Geschmack oder Geruch aufweist. Mithilfe einer Umkehrosmoseanlage können bis zu 99% aller Belastungen aus dem Wasser gefiltert werden. Hierzu gehören unter anderem:

 
 

Schwermetalle

 
 

Hormone

 
 

Antibiotika

 
 

Viren und Bakterien

 
 

Chlorverbindungen

 
 

radioaktive Teilchen

 

Darüber hinaus filtern Umkehrosmoseanlagen auch sogenannte anorganische Mineralien und Salze aus dem Wasser heraus. Viele Kritiker sprechen in diesem Zusammenhang davon, dass das Herausfiltern der Mineralien dem menschlichen Körper eine wichtige Grundlage entziehen würde. Tatsächlich hat sich jedoch in zahlreichen Studien gezeigt, dass der geringe Gehalt an Mineralien, den der menschliche Körper über das Wasser aufnimmt, keinesfalls ausreicht, um den täglichen Bedarf zu decken. Wer sich ausgewogen ernährt, führt über die tägliche Nahrung ein deutliches Plus an Mineralien zu, welches durch die wenigen Mineralien im Trinkwasser niemals erreicht werden könnte.

 

 

Wie wird eine Osmoseanlage eingesetzt?

 

Wenn Sie Ihr eigenes Trinkwasser und das Ihrer Familie zukünftig in reines und klares Osmosewasser umwandeln wollen, benötigen Sie hierfür die passende Osmoseanlage. Grundsätzlich existieren sehr viele verschiedene Modelle, die sich ganz an Ihren individuellen Ansprüchen und Bedürfnissen orientieren. Viele Umkehrosmoseanlagen werden direkt unter der Spüle montiert und bereiten automatisch das komplette Trinkwasser auf, bevor es aus dem Hahn kommt.

 

 

Was kostet eine Osmoseanlage?

 

Bei Walutec haben wir verschiedene Anlagen zur Trinkwasseraufbereitung im Angebot. Dabei differieren die Preise in Abhängigkeit von dem jeweiligen Leistungsspektrum, das Sie erwarten. So haben wir beispielsweise Filteranlagen im Angebot, die gewissermaßen fünf verschiedene Filterschichten besitzen. Jede dieser Filterschichten ist dann wiederum für das Aussortieren ganz bestimmter Teilchen im Wasser zuständig. Je stärker das Wasser gefiltert wird, umso hochpreisiger ist die Anlage normalerweise im Anschaffungspreis. Noch exklusiver wird es mit dem sogenannten Mineralfilter, den wir bei Walutec in einigen unserer Geräte verbauen. Dieser ist dazu in der Lage selbst Mineralien zu produzieren, sodass Sie diese weiterhin wie gewohnt mit Ihrem Trinkwasser aufnehmen können. Sie müssen dementsprechend bei gefiltertem Wasser keine Abstriche mehr machen, sondern können sich ausschließlich darüber im Klaren sein, dass Ihr Trinkwasser nicht verschmutzt oder verunreinigt ist.

Neben der Anschaffung verursacht selbstverständlich auch der laufende Betrieb konkrete Kosten. Diese sind allerdings so gering, dass vor allem Menschen, die normalerweise Mineralwasser in Flaschen kaufen, mit deutlichen Ersparnissen rechnen können. Je nach gewählter Anlage belaufen sich die zukünftigen Kosten auf drei bis vier Cent pro Liter Wasser. Etwas größer wird lediglich die Abwassermenge, da das mit Teilchen belastete Wasser während der Filterung regelmäßig abgeführt werden muss.

 

 

Wie häufig muss eine Osmoseanlage gewartet werden?

 

Neben zusätzlichen Kosten fürchten viele Liebhaber von sauberem und frischem Wasser beim Einbau einer Osmoseanlage vor allem einen gesteigerten Aufwand. Dabei halten sich die Wartungsarbeiten deutlich in Grenzen. So muss die semipermeable Membran der Anlage normalerweise nur alle drei bis vier Jahre gewechselt werden. Der Filter dagegen etwa ein bis zweimal im Jahr, wobei dies immer abhängig von der Beschaffenheit der Rohre ist. Generell gilt die Devise, dass größere Verschmutzungsgrade des Wassers einen höheren Wartungsaufwand mit sich bringen. Gleichzeitig ist ein erhöhter Verschmutzungsgrad im Wasser auch ein noch deutlicher Beweggrund um eine Osmoseanlage zu installieren.

 
 

 

Für wen lohnt sich eine Osmoseanlage?

 

Grundsätzlich kann eine Filteranlage, die via Umkehrosmose funktioniert, allen Menschen und auch Tieren empfohlen werden. Insbesondere kleine Kinder oder auch kranke oder alte Menschen profitieren vom gereinigten Wasser, da der Organismus über das Trinkwasser nicht mehr zusätzlich mit schädlichen Stoffen belastet wird. Auch Haustiere lassen sich das gereinigte Wasser gut schmecken. Das sogenannte Osmosewasser eignet sich aber nicht nur für den Verzehr, sondern wird auch beim Kochen und Backen sehr gern eingesetzt. Auch bei der täglichen Körperpflege kann Osmosewasser sich als sehr nützlich erweisen. Vor allem Menschen mit empfindlicher Haut werden mit großer Wahrscheinlichkeit einige Veränderungen wahrnehmen, sobald sie das Osmosewasser für die tägliche Körperpflege benutzen.

 

 

Fazit: Osmoseanlagen bieten zahlreiche Vorteile

 

Ein Glas kaltes, klares Wasser im Hochsommer, nach dem Sport oder einfach zwischendurch löscht nicht nur den Durst, sondern schmeckt auch wunderbar frisch und köstlich. Vorausgesetzt, dass sich in diesem Glas Wasser nicht zahlreiche Keime oder Ablagerungen tummeln, die nicht nur für einen schlechten Geschmack sorgen, sondern Ihrem Körper auch dauerhaft Schaden zufügen können. Schon ein altes verschmutztes oder verkalktes Leitungsrohr kann Ihrem Trinkwasser zahlreiche Teilchen und Belastungen zufügen, die sich häufig nicht einmal riechen oder schmecken lassen. Eine Trinkwasseraufbereitungsanlage, die nach dem Prinzip der Osmose bzw. der Umkehrosmose funktioniert, stellt mit geringem Aufwand sicher, dass Sie zukünftig nur noch sauberes und frisches Trinkwasser genießen. Auf der Basis eines natürlichen Prinzips wird in einer Umkehrosmoseanlage das Wasser aus Ihren Leitungen von 99% aller Verunreinigungen befreit. Bei Walutec entdecken Sie zahlreiche verschiedene Anlagen zur Wasseraufbereitung, die sich exakt an Ihren Bedürfnissen orientieren.